MĂ€rz 24, 2022

Tiny Houses Schweiz

Um die Wohnungsnot in den Schweizer StÀdten zu lindern, hat Basel-Landschaft den Bau von 100 Kleinwohnungen in Liestal vorgeschlagen.

 

In der Schweiz werden MinihÀuser immer mehr zum Trend

Der sogenannte "Tiny House"-Trend begann in den Vereinigten Staaten. Unter anderem bedingt durch die Finanz und Immobilienkrise 2008. Immer mehr Menschen, die ihr Haus oder ihren Arbeitsplatz verloren hatten, zogen in bescheidene Mobilheime um. Da diese kostengĂŒnstiger waren, weniger Ressourcen verbrauchten und es den Menschen ermöglichten, in der NĂ€he von Orten zu wohnen, an denen es Arbeit gab. Außerdem sind diese winzigen Behausungen im Gegensatz zu Wohnwagen aus "echten" Baumaterialien gebaut und bieten einen höheren Komfort.

Seitdem hat das Konzept auch in Europa Einzug gehalten, wo Schrumpfung, Minimalismus und Umweltbewusstsein populĂ€r sind. MikrohĂ€user, die in der Regel weniger als 45 Quadratmeter WohnflĂ€che haben, sind in erster Linie autark und damit umwelt- und klimafreundlicher als herkömmliche WohnhĂ€user. Sie sind jedoch keine Lösung fĂŒr die Zersiedelung der Landschaft, da sie pro Person mehr Platz beanspruchen als Wohnblocks.

Das Immobilienunternehmen Sitex Group will die Wohnungen als "Pionierstadt" in der Schweiz bauen, mit Preisen ab 200.000 Schweizer Franken. Die aus Amerika stammende Idee des "Minihauses" (eine Wohnung von nicht mehr als 40 Quadratmetern) hat sich bei jĂŒngeren Generationen durchgesetzt, die sich den Kauf eines Hauses finanziell nicht mehr leisten können.

Der neue Vorschlag hat auch das Interesse der Regierung geweckt: Sowohl der Kantonsrat als auch die Stadt Basel haben die ĂŒberarbeiteten Ideen gutgeheissen. RegierungsrĂ€tin Katja Christ drĂ€ngte darauf, dass das Projekt einen möglichen Standort in Basel-Stadt und nicht wie bisher in Basel-Landschaft findet.

 

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung bei Schweizer Kleinwohnungen ist die Brokratie.

WĂ€hrend die Behörden die Idee unterstĂŒtzen, sieht Jonas Bischofberger, der Vorsitzende des Vereins "Kleine Wohnformen", die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr Tiny-House-Investoren in der Schweiz darin, dass sie "in der BĂŒrokratie gefangen sind".

Sind Sie am Kauf eines Tiny House Schweiz interessiert? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.

Siehe auch: Was ist ein gesunder snack?

 

Text: Smart Bites

Editor: Martina Zlatkova


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